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Trails in Nesselwang

Aktualisiert: Mai 24

Mein Pfingstwochenende war dieses mal ganz besonders toll. Wie versprochen, waren wir in Nesselwang unterwegs und haben endlich mal wieder Berge gehabt. Klar, für die richtigen Alpen lassen wir uns noch zwei Wochen Zeit, aber als Wiedereinstieg war Nesselwang genau richtig.

Aber jetzt mal von Anfang an. Am Freitagmorgen haben mich Sascha und Sandra um vier Uhr geweckt und wir sind zu unserem kleinen Bergabenteuer aufgebrochen. Gegen 9 Uhr haben wir uns in Nesselwang am Sportzentrum mit Cindy getroffen. Man hab ich mich gefreut Cindy zu sehen. Das war eine tolle Überraschung.

Und obwohl bis zum Vortag noch Regen gemeldet war, stand uns ein sonniger warmer Tag in den Bergen bevor! Ja, etwas Glück muss man halt auch mal haben!

Nachdem alle bereit waren, ging es also los. Sascha auf seiner Route mit dem Mountainbike und wir auf der Mountainman XL-Strecke.


Unser erstes Ziel: Alpspitz! Die Trails führten uns immer weiter bergauf. Was mir besonders gut gefallen hat, war der Wasserfallweg. Da ging es über ganz viele Stufen entlang des kleinen Wasserfalls steil nach oben. Echt mega. Klar, durch die Witterung der letzten Tage liefen wir eigentlich immer durch Matsch und auf nassem Untergrund. Aber für mich war es ein besonderer Spaß noch jeden Bergbach mitzunehmen. Oben angekommen traute ich meinen Augen kaum: Schnee! Hab ich mich gefreut! Ich hab Purzelbäume geschlagen, als es über die einzelnen Schneefelder ging.

Nachdem wir den ersten Gipfel, die Alpspitz, erreicht hatten, wo wir auch Sascha getroffen haben, ging es von dort zum benachbarten Edelsberg. Da erwartete uns Schnee, Schnee und noch mehr Schnee. Vor lauter Übermut habe ich mich im Schnee gekugelt und bin von oben nach unten gerutscht. Das war wie Schlitten fahren, nur ohne Schlitten. Einfach toll. Auch diesen Gipfel haben die Mädels super trotz Schnee gemeistert.

Von dort ging es eine ganze Weile bergab und dann durch ein schönes Waldstück zu unserem nächsten Ziel: Pfeifferberg. Der Aufstieg hier war recht entspannt und oben erwartete uns ein kleines Gipfelkreuz mit Gipfelbuch. Natürlich habe ich mich dort direkt mit einem Pfotenabdruck verewigt.

Unser nächstes Ziel: Die Reutter Wanne. Da war dann auch mal richtig was los. Bisher hatten wir nur sehr vereinzelt Menschen getroffen, aber die Reutter Wanne war scheinbar ein beliebtes Ziel. Der steile Aufstieg hat mir große Freude bereitet und ich hab die beiden Mädels immer wieder überschwänglich angebellt, da ich endlich hoch zum nächsten Gipfelkreuz wollte. Irgendwann bin ich dann voraus gerannt und hab mich ans Kreuz gesetzt und dort auf die beiden gewartet.

Nach der Reutter Wanne folgte einer langer Downhill. Ich glaube Sandra und Cindy haben das richtig genossen. Aber wo es runter geht, geht es zum Glück irgendwann auch wieder hoch. Und so auch hier. Auf zum nächsten Ziel: einem Gipfel ohne Namen. Der Aufstieg hier hoch gestaltete sich etwas anstrengender als die bisherigen, da es sehr steil war. Für mich war das das Paradies und Sandra und Cindy haben tapfer mitgehalten.

Der Weg nach unten zum Grüntensee führte erneut über viel Matsch und Wasser und nicht nur ich war am Ende mit Schlamm bedeckt. Also war schnell klar: Wir gehen schwimmen! Ok, nicht wir... aber ich durfte mich ins kühle Nass des Grüntensees stürzen bevor es zurück nach Nesselwang ging.

Sandra hat mich sehr gelobt für meine Trittsicherheit und war total stolz auf meine Leistung. Mir geht immer das Herz auf, wenn wir im alpinen Gelände unterwegs sind, hier fühl ich mich richtig wohl und bin ein total zufriedener Hund. Und ja, ich muss sagen, nach den 30 Kilometern und 1.800 Höhenmetern und dem vielen Schnee und Matsch, hab ich mich wirklich wie ein richtiger Traildog gefühlt.


Hier ein Video zu unserer Tour: https://www.relive.cc/view/vLqeGyjjBdO


Heute Morgen wollten wir eigentlich nochmal hoch zur Alpspitz und den Sonnenaufgang von dort genießen. Leider hat es ziemlich heftig geregnet, so dass wir uns für einen alternativen Regenerationslauf rund um Görisried entschieden haben. Durch Zufall kamen wir zu einer Hängebrücke. Und ja, Sandra wollte eigentlich wieder umdrehen, weil sie mir das nicht zugetraut hat. Also habe ich ihr mal gezeigt, was für ein toller Traildog in mir steckt und bin sicher und zielstrebig über die Brücke zum anderen Ufer. Sie war dann auch super stolz auf mich und wir konnten unsere kleine Entdeckertour fortsetzen.

Und jetzt sind wir schon wieder zu Hause. Ich träume noch immer von den Bergen und dem Schnee und kann es kaum erwarten, wenn es in zwei Wochen endlich an die Zugspitze geht. Der ZUT Basetrail XL soll es werden. Lasst euch überraschen!


Bis Bald!

Euer Picasso




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