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Warum wir 6x den gleichen Berg hoch rennen

Hallo Zusammen,


schon wieder ist eine Woche rum und die Zeit vergeht wie im Flug. Diese Woche hat auch uns die Frustration über die abgesagten Laufveranstaltungen eingeholt. Denn man trainiert und bereitet sich vor und dann kommt eine Absage nach der anderen. Aufgebaut hat uns dann Axel Griep, der alles daran setzt, dass wir am 30. April coronakonform und in einer abgeänderten Form den E2H10K laufen können. Dank Game-Master Axel haben wir ein Ziel auf das wir uns freuen können und das Schönste ist, Pia wird diesen Lauf gemeinsam mit uns laufen.


Sandra, Pia und ich werden auch im September beim Run3, dem Trail Triple von PlanB, an den Start gehen. So als Vorbereitung für den TAR. Denn dieses außergewöhnliche Trail-Team-Event ist genau nach unserem Geschmack. PlanB, wir freuen uns auf euch!


Dieses Wochenende stand am Samstag wieder mal Höhenmeter-Training an. Und so sind wir voll motiviert auf zum Eckkopf-Gipfel und haben diesen Aufstieg noch 5 mal wiederholt. Am Ende kamen wir auf ca. 1.800 Höhenmeter und 30 Laufkilometer.

Bei einem meiner Gipfelfotoshootings wurden wir angesprochen und gefragt: "Warum macht man das? Sechsmal den gleichen Berg hoch und runter rennen." Ja, warum machen wir das?

Ganz ehrlich Leute, wenn es nach mir ginge, würde ich viel lieber eine abwechslungsreiche Strecke laufen mit immer neuen Wegen und Gerüchen. Aber Frauchen sagt, dass Uwe sagt, dass wir das machen sollen, also machen wir das.

Zum einen weil wir natürlich trainieren müssen viele Höhenmeter auf kurzer Distanz zu laufen. Denn das wird von uns sowohl bei Wettkämpfen als auch beim TAR 2022 verlangt werden. Und da auf der Zugspitze derzeit noch zu viel Schnee liegt, laufen wir halt sechsmal den Eckkopf hoch und runter. Sobald es wärmer wird, hat Frauchen versprochen, dass sie mit mir zur Zugspitze fährt und wir übers Gatterl hoch zum Gipfel laufen und dann wieder runter. Aber so lange muss es der Eckkopf tun.

Tja und dann ist diese Form des Trainings echt ein gutes mentales Training. Denn wisst ihr wie nervig es spätestens nach dem vierten Mal ist, nochmal den gleichen Trail zu laufen? Da hat man ja schon alle Äste und Blätter mehrmals angeschnüffelt, jeden Quadratzentimeter des Wegrandes markiert und auch sonst kennt man dort jeden Grashalm. Aber nein, man muss da nochmal runter und nochmal hoch und nochmal runter und nochmal hoch und... naja, ihr wisst schon, was ich meine. Da helfen dann auch die motivierenden Hundemüsliriegel nichts, die Frauchen mir anbietet und ich freu mich jedes Mal, wenn ich wieder einen anderen Weg entlang laufen darf. Sandra sagt aber zu Recht: "Picsi, beim E2H10K musst du 10 Mal den gleichen Weg laufen... das schaffst du dann viel besser, wenn wir das üben." Na, hoffentlich hat sie da Recht. Also werden wir wohl noch öfter mehrmals den gleichen Berg hochlaufen.

Heute hat Sascha spontan angeboten, dass er uns ein Stück des Weges mit dem Mountainbike begleitet. Wir hatten geplant über den weißen Stein zu Murrmirnichtviel und dann übers Poppental zurückzulaufen. Ich war total aus dem Häuschen, dass Frauchen und Herrchen dabei waren und ich nun bergab mit Herrchen neben dem Bike herrennen und bergauf mit Frauchen voraus rennen durfte.

Da uns allen drei diese Kombination riesen Spaß gemacht hat und wir bereits nach 55 Minuten bei Murrmirnichtviel waren, haben wir die Tour spontan verlängert und sind mit Sascha gemeinsam über die Hardenburg und den gelben Kreuz Trail nach Hause gerannt. So wurden es am Ende 20 Kilometer und nochmal fast 700 Höhenmeter. Und ich bin voll auf meine Kosten gekommen. Hoffentlich machen wir das nun wieder öfter, denn da fühl ich mich voll artgerecht behandelt.

Nächste Woche steht ein 6-Stunden-Traillauf auf dem Trainingsplan. Da müssen wir uns noch was schönes raussuchen. Vielleicht wird es dann endlich mal der Pfälzer Königsweg, den wir schon seit Langem laufen wollen.


Frohes Laufen und bis Bald!


Euer Picasso

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